Testmodus — erst ausprobieren, dann richtig starten
Vereine zögern, echte Belege in ein System zu laden, das sie noch nicht kennen. Der Testmodus nimmt diese Angst: Solange er läuft, dürfen alle im Verein Belege hochladen, einreichen, freigeben und auszahlen, wie sie wollen. Nichts davon ist verbindlich. Wenn ihr bereit seid, beendet ein Administrator den Testmodus, alle Testvorgänge werden verworfen, und ihr startet mit sauberer Ablage, ohne noch einmal einzurichten.
Einschalten
Zwei Wege:
- Bei der Registrierung (Schritt „Wie wollt ihr starten?“) wählt ihr Erst ausprobieren — Testmodus (empfohlen).
- Später jederzeit unter Einstellungen → Verein in der Karte Testmodus mit Testmodus starten. Das dürfen nur Administratoren.
Die Karte vor dem Start: ein Satz, was passiert, wie viele Vorgänge
eingefroren würden, und der Knopf. Zur Sicherheit fragt jeder Schritt nach
dem Vereinsnamen.
Schaltet ihr den Testmodus ein, obwohl schon echte Vorgänge im Verein liegen, passiert denen nichts: Sie werden eingefroren (kein Bearbeiten, Einreichen, Entscheiden, kein Zahllauf) und tauen beim Beenden wieder auf. Testdaten sind alle Vorgänge, die ab dem Start des Testmodus entstehen.
Woran ihr erkennt, dass ihr testet
- Ein Streifen unter dem Kopf der App: „Testmodus — probiert alles aus, beim richtigen Start werden alle Belege verworfen”, mit dem Link „Richtig starten” direkt daneben.
- Jedes Beleg-PDF trägt ein diagonales Wasserzeichen „Kein Buchungsbeleg”.
- Benachrichtigungen und E-Mails beginnen mit „[Test]“.
- SEPA-Dateien aus dem Testmodus heißen TEST-…, damit keine davon aus Versehen ins Online-Banking wandert.
Der Streifen bleibt auf jeder Seite, bis der Testmodus beendet ist.
Nichts zum Hochladen zur Hand?
Sobald der Testmodus läuft, liegen in der Testmodus-Karte drei Beispiel-Belege zum Herunterladen: ein Kassenbon als Foto, eine Rechnung als PDF und eine E-Rechnung. Damit könnt ihr die Belegerkennung ausprobieren, ohne den eigenen Schuhkarton zu durchsuchen.
Zwischendurch aufräumen
Testdaten leeren, weiter testen wirft alle bisherigen Testvorgänge weg (samt Belegen, Freigaben und Auszahlungen), der Testmodus läuft aber weiter. Praktisch, wenn ihr eine zweite Runde mit anderen Freigabeprozessen drehen wollt.

Beenden und richtig starten
Testmodus beenden und richtig starten ist der eigentliche Schnitt. Zur Sicherheit tippt ihr dabei den Vereinsnamen ein. Danach gilt:
| Wird gelöscht | Bleibt erhalten |
|---|---|
| Alle Testvorgänge: Spesen, Abrechnungen, Eingangsrechnungen | Verein, Vereinsdaten und Registernachweis |
| Die Belege dazu | Personen, Zugänge und Rollen |
| Freigaben, Zweitmeinungen, Auszahlungen aus dem Test | Vereinsstruktur mit Leitungen und Vertretungen |
| Beispiel-Personen aus der Registrierung | Module und Freigabeprozesse |
| Vorgänge aus der Zeit vor dem Testmodus (wieder aufgetaut) |
Personen, die ihr während des Tests angelegt habt, bleiben grundsätzlich, denn Einrichtung ist Einrichtung. Der Beenden-Dialog listet sie auf: Wer sich noch nie angemeldet hat, lässt sich per Haken ins Archiv schicken (umkehrbar, wie „Archivieren” in der Personenliste). Wer sich schon angemeldet hat, ist echt und bleibt immer.
Im Aktivitätsprotokoll markiert eine Trennlinie das Ende des Testmodus; Einträge davor betreffen Testdaten.
Was der Testmodus nicht ist
- Nicht die Testphase. Die 30-tägige Testphase regelt, ob ihr schon zahlt (mehr dazu). Der Testmodus regelt, ob eure Vorgänge echt sind. Beides ist unabhängig voneinander: Ihr könnt längst gebucht haben und trotzdem einen Testmodus fahren.
- Nicht die Beispieldaten. Beispieldaten sind drei fiktive Personen mit Vorgängen zum Anschauen. Der Testmodus lässt euch eure Leute, Bereiche und Freigabewege durchspielen, und das ist der eigentliche Test.
Noch einmal von vorn?
Der Testmodus lässt sich nach dem Beenden jederzeit wieder starten. Die Vorgänge aus dem echten Betrieb bleiben dann eingefroren und kommen beim nächsten Beenden unversehrt zurück. Nur wenn ein Verein alle bisherigen Vorgänge ebenfalls zu Testdaten erklären will (etwa, weil der Start doch holpriger war als gedacht), braucht es eine Freigabe durch uns: Schreibt einfach dem Support.
